Was ist Parodontologie?

Gesundes Zahnfleisch ist zartosa, liegt fest am Zahn an und füllt die Zahnzwischenräume vollständig aus. Es besteht aus hartem und weichem Gewebe: Das härtere Gewebe gehört zum Zahnhalteapparat (Paradontium) und sorgt für einen festen Sitz des Zahns. Das weichere Gewebe umschließt den Zahn bis zu dessen Krone - den oberen sichtbaren Teil. Es dient dem Schutz vor Bakterien und Krankheitserregern.

Parodontologie

Das Parodontium bezeichnet das Verankerungssystem der Zähne. Beginnend bei dem Zahnfleisch, dem Zahnfach (Alveolen) - in das der Zahn in den Kieferknochen eingepasst ist, der Wurzelhaut (Fasersystem, welches den Zahn innerhalb der Alveolen verankert) sowie dem Wurzelzement. Das Fachgebiet der Parodontologie beschäftigt sich mit der Gesamtheit an Komponenten, welche dazu dienen, die Zähne im Kiefer zu fixieren!

Die häufigsten Erkrankungen in der Parodontologie sind die Parodontitis (Zahnbetterkrankung) und die Gingivitis (Zahnfleischentzündung). Beide entstehen aufgrund von speziellen Bakterien und der individuellen Abwehrmechanismen unseres Körpers.